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Sonntag, Januar 05, 2014

Archiv: Marx & Engels und dumme, junge Deutsche

(Blogbeitrag vom 14. August 2012)

Vier junge Frauen näherten sich dem Standbild von der linken Seite.

"Wer ist denn das?", fragt die Anführer, "egal, ich mach schon mal ein Foto."
Ich mischte mich mit emotionaler Stimme ein und stellte die Herren vor; Marx dabei mit dem Attribut - "einer der wichtigsten Philosophen des 19. Jahrhunderts." 
"Ja, von denen habe ich in der Schule gehört, aber da war im Buch kein Bild bei."
(... kein Kommentar ...)

Irritiert verließ ich die Szene und erst im Coffee Shop im AA fand ich wieder meine Ruhe. Es ist gut zu wissen, dass ein angenehmer Ort nichts von seinem Charme verloren hat.

Samstag, Januar 04, 2014

Archiv: Berlin aus der Perspektive eines Besuchers

(Ein Blogbeitrag vom 12. August 2012)

 In Berlin Schöneberg:
  • gibt es erstaunlich viele Kneipen, Imbisse und Restaurant UND die sind am Abend auch sehr gut besucht
  • gibt es im Supermarkt Lech Premium (Polen) in Pfandflaschen, aber eben nicht Krušovice Královský Pivovar (Tschechien) und Grolsch (Niederlande) wie in meiner Heimatstadt
  • ist Bio-Brot billiger
  • sind Bio-Brötchen teurer
  • ist die Lichtverschmutzung noch höher (nur fünf Sternschnuppen der Perseiden gesehen) als in Hannover
  • gibt es vom Geruch her scheinbar mehr Kiffer als in der List
Ausschnitt einer Schaufensterwerbung in Schöneberg
In der Innenstadt sah ich dann etwas, was wir nicht haben "und das ist auch gut so": Hütchenspieler und dumme Menschen, die einen lockeren Kreis um den Betrüger und seine Mitspieler bildeten. Zu Gunsten der Berliner nehme ich an, dass die neugierig Interessierten Touristen waren.
In den U-Bahnstationen gehörte ich am Samstag- und Sonntagnachmittag zu der sehr kleinen Minderheit der Deutschen. Deutschsprachige Berliner sind zu dieser Zeit scheinbar nicht mit den Bahnen unterwegs.

Donnerstag, Juli 25, 2013

Archiv - FDP in Berlin stabil bei Null Prozent

(Ein Beitrag aus meinem aktuellen Blog vom 13. Mai 2012, der hier archiviert wurde)

Es gibt Graphiken, die eigentlich keine Worte brauchen. Hier also nur eine längere Quellenangabe: Das Institut FORSA stellt regelmäßig den Berlinern für die Berliner Zeitung die Sonntagsfrage. Bei der letzten Wahl erreichte die Regierungspartei in der Hauptstadt 1,8% der gültigen Stimmen. Seit Anfang 2012 ist die Partei stabil bei 0 (=in Worten NULL) Prozent.
Von den jeweils 1.000 befragten Berlinern werden sicherlich einige, wenige die FDP als Präferenz angeben, aber wenn die statistischen Werte unter der Standardabweichung für kleine Parteien liegt, ist Null die abgesicherte Aussage oder wie es in den Veröffentlichungen heißt "wurde nicht ausgewiesen".

Manchmal gefallen mir die Berliner!


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Nachtrag vom Juli 2013: Die FDP bleibt weiterhin unter der Nachweisgrenze.Das kann auch einfach bedeuten, dass deren Klientel der Reichen und Steuerbetrüger keine Zeit für Befragungen hat. Es würde mich nicht überraschen, wenn die FDP bei der Bundestagswahl a) wieder ins hohe Haus gewählt wird und b) selbst in Berlin 3-4 Prozent der Zweitstimmen bekommen würde.